5 ultimative Tipps​, wie Du professionellere Unternehmens-Filme mit dem iPhone machst

Hände halten Smartphone und filmen

EINFACH FILMEN Gratis -Webinar

Hast Du Dich nicht auch schon gefragt, warum Du eigentlich nicht selbst zum Smartphone greifst und filmst?

Denn: Sind Deine Videos gut gemacht, wirken sie authentisch und vermitteln eine Glaubwürdigkeit, die in Texten oder Fotos nicht in diesem Maße spür- und sichtbar wird. Im Idealfall sind diese Filme hoch wirksam, wenn es um Verbreitung und Vermarktung Deiner Unternehmensbotschaften geht. Aber: WIE GEHT GUT GEMACHT?

In unserem Webinar bekommst Du 5 ultimative Tipps, wie Deine Videos professioneller werden.

Du erfährst,

1. welche Fragen vor Deiner Videoproduktion von Dir beantwortet sein sollten

2. wann für Dich die Handkamera, wann ein Stativ Sinn macht

3. wie Du störungsfreien Ton bekommst

4. Tageslicht wie ein Profi zu nutzen

5. wie Du Deine Bilder bewusst gestaltest

Unser Ziel ist es, dass Du Dein Film-Know-how besser einordnen und Dich anschließend einfach mal ausprobieren kannst.

Titelbild Einstellungsgrößen

Bildgestaltung: So bekommst Du schnittfähiges Material

Teil 1: Einstellungsgrößen – von Totale bis Detail

Ein Beitrag von Heidrun Köhlert

„Schnittfähiges Material“ – was ist das eigentlich? Und warum ist das beim Filmen mit dem Smartphone so wichtig?

„Schnittfähiges Material“ ist die Summe Deiner Einstellungen[1], die Du brauchst, um Deinen Film ansprechend und kurzweilig zu schneiden, kurz: um ihn zu gestalten.

Vielleicht hast Du das auch schon bei anderen Videos gesehen: Manche Bilder wirken, als würden sie springen. Das stört, lenkt ab und der Film wirkt nicht professionell. Im schlimmsten Fall verlierst Du damit Deinen Zuschauer. Wie Du das Springen vermeidest und welche Tricks Profis anwenden, darum geht es in diesem Blogbeitrag.

Arbeiten mit Einstellungs-Größen in der Praxis

Wie entsteht der Effekt, der die Bilder springen lässt? Das liegt häufig daran, dass in denselben oder in sehr ähnlichen Einstellungsgrößen gefilmt und geschnitten wird.

Für das Filmen mit Deinem Smartphone bedeutet das, dass Du idealerweise mehrere „Takes“ machst, also mehrmals dasselbe Motiv mit derselben Aktion filmst, aber eben in unterschiedlich großen Einstellungen.

[1] Profis sprechen von Einstellungen. In der Foto App wird das als Video bezeichnet. Diesen Begriff finden wir irreführend, weil Video auch ein Synonym für den Begriff Film ist.

Genauer betrachtet: Einstellungen und Einstellungsgrößen

Eine Einstellung ist das kleinste filmische Element, also das, was Du beim Filmen zwischen Einschalten und Ausschalten aufnimmst.[i] Diese Einstellungen können vom Bildausschnitt her unterschiedlich groß sein. Die Einstellungsgröße bezeichnet das Größenverhältnis des fokussierten Objekts (oder der fokussierten Person) zum gesamten Blickfeld. Sie spielt deshalb eine Rolle, weil sie die Augen des Betrachters auf das lenken können, was Dir wichtig ist. Du kannst also damit die Aufmerksamkeit entsprechend führen.

Die Grenzen der Einstellungsgrößen verlaufen fließend. Wir stellen Dir in den Bildern unten die wichtigsten vor: Totale, Halbtotale (Halbnahe), Nahe, Großaufnahme, Detail.

[i] www.jungefilmszene.de

Heidrun Halbtotale

Totale: Diese Einstellungsgröße bietet Deinen Zuschauern Orientierung und Übersicht

Halbtotale: Zeigt die ganze Person von Kopf bis Fuß

Halbnahe oder Amerikanische* Einstellung: Zeigt die Person bis zur Hüfte.

Titelbild Heidrun K. Augen nah

Nahe: Eine gute Einstellung für Interviews, unten im Bild ist Platz für die Namensnennung („Bauchbinde“)

Großaufnahme oder close: Hier konzentrierst Du Dich auf das, was Dir wichtig ist, worauf Du die Aufmerksamkeit Deines Zuschauers lenken willst.

Detail: Auch hier lenkst Du die Aufmerksamkeit Deines Zuschauers auf etwas Wichtiges, meist eine Aktion oder die Ansicht eine kleines Details.

*  Aus klassischen amerikanischen „Western“, wo der Colt am Gürtel zu sehen sein musste.

Damit Deine Filmarbeiten mit unterschiedlichen Einstellungen gut gelingen haben wir Tipps für Dich:

Tipp 1:

Mach Dir vor dem Filmen eine Liste, die du abhaken kannst. So stellst Du sicher, dass Du mit den Einstellungsgrößen variierst – und keine vergisst.

Tipp 2:

Filme nicht zu viele Wiederholungen von ein und derselben Einstellung. Sonst  verlierst Du leicht die Übersicht über Dein gedrehtes Material. Versuche, eine Einstellungsgröße von Deinem Motiv nicht mehr als drei Mal zu filmen.

Tipp 3:

Probiere die Wirkung von deutlich unterschiedlichen Einstellungsgrößen im Schnitt aus: Beispielsweise Totale auf Nahe, Halbnahe auf Close oder Halbnahe auf Detail.

Tipp 4:

Schneide idealerweise ohne Blenden, die Profis nennen das „harter Schnitt“. So siehst Du am besten, ob die Bilder springen oder sich gefühlt nahtlos aneinanderreihen. Denn: Je unterschiedlicher die Einstellungsgrößen, desto unauffälliger sind Deine Schnitte für den Betrachter. Damit wirkt Dein Film professioneller!

EINFACH FILMEN mit dem iPhone

Grundlagen für das Filmemachen in zwei Stufen 

Mit dem Online-Powerworkshop Grundlagen wenden wir uns an Einsteiger, die das Filmen mit dem iPhone für berufliche Zwecke nutzen möchten.

Teilnehmer Video Workshop

Welche Regeln Du beachten solltest, damit Deine Filme professionell werden

Du willst wissen, welche Regeln Du beachte solltest, damit Deine Filme professionell werden? Welches Equipment Dir wirklich hilft, Deine Filmideen gekonnt umzusetzen? Wie Du Filme schneidest, die überzeugen und unterhalten? Du möchtest das Gelernte auch gleich praktisch in einem kurzen Übungsfilm umsetzen? Dann bist du hier richtig.

In unseren Grundlagenworkhops setzt Du Dich mit den  Themen Dramaturgie, Bildgestaltung, Ton und Schnitt/Postproduktion auseinander. Das klingt anspruchsoll – wir servieren das Lernmenü aber in kleinen Häppchen. Die EINFACH FILMEN Kurse sind so konzipiert, dass Deine Zeitkapazität und Konzentrationsfähigkeit nicht überstrapaziert werden.

Workshops, Termine und Buchung

Unsere Online-Workshops finden immer Dienstags statt.

ZÜNDE DIE ERSTE STUFE UND FANG EINFACH MIT DEM FILMEN AN!

Wenn Du herausfinden willst, ob das Filmemachen mit dem Smartphone Dein Ding ist, bist Du hier richtig. Mach mit bei einfachen Film- und Schnittübungen und erfahre, wie viel Kreativität und Produktivität in Dir steckt. Wir geben Dir Basis-Tipps zu Film-Dramaturgie, Bildgestaltung, Ton, Equipment und Schnitt (nur iPhone) mit auf den Weg. Am Ende der Schulung hast Du einen 30-Sekunden-Film gefilmt und geschnitten, der einfachen Regeln des Filmemachens folgt.

>> Hier geht es zur Buchung

Learninhalte Grundlagen 1

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iphone-kopfhörer und mikro

Ton aufnehmen mit dem Kopfhörer-Mikro

Wie du Sprache mit einfachen Mitteln gut aufzeichnest

Ein Beitrag von Karin Steinhage

Bei Video-Konferenzen habe ich in letzter Zeit viele Teilnehmer gesehen, die sich das Headset sparen und mit Smartphone-Kopfhörern und dem im Kabel integrierten Mikrofon arbeiten (siehe Foto). Das Ergebnis ist prima. Was den Ton bei Video-Konferenzen besser macht, hilft auch beim Filmen und Tonaufzeichnen mit dem Smartphone.

Mein Tipp für Dich als Einsteiger: Nutze nach Möglichkeit Dein Smartphone-Kopfhörer-Mikrofon, wenn Du einen Kommentar beim Filmen einsprichst. Denn das Ergebnis unterscheidet sich deutlich von einer Aufzeichnung mit dem internen Smartphone-Mikro: Man hört weniger Raum-Hall, weniger Nebengeräusche und die Sprache klingt deutlicher.

Hier kannst Du Dir den Unterschied anhören:

Wenn Du als fortgeschrittene/r Smartphone-Filmer/In planst, viele Statements  oder Interviews aufzunehmen, lohnt es sich für Dich, ein >> externes Mikrofon anzuschaffen.

Wie Du Tageslicht optimal für Dein Smartphone-Video nutzen kannst

Mit Tageslicht kann Du Gesichter beim Filmen vorteilhaft ausleuchten

Licht ist entscheidend. Nicht umsonst gibt es bei Filmproduktionen den Oberbeleuchter oder den lichtsetzenden Kameramann. In diesem Blog geben wir Dir Tipps, wie Du bei Innen- und Außenaufnahmen das beste Licht für Dein Video einfangen kannst – und das ohne großen Aufwand und Kosten. 

Fensterlicht Making of

Tageslicht innen – Unser Tipp: Fensterlicht 

Das Tageslicht, das durch die Fenster scheint, bietet Dir optimales Licht. Denn das Licht nimmt automatisch den Weg von vorn. Das ist die einfachste Variante und sieht echt gut aus. Du kannst es frontal nutzen oder ein wenig damit spielen: Drehst Du Dich seitlich zum Licht, entstehen Schatten, verursacht durch Augenbrauen, Nase, Lippen. Das kann spannend wirken, braucht aber Zeit für eine optimale Einstellung.

Tipp
Plane ein, wie die Sonne wandert. Wenn Du einen Tag vorher Deine Location in Hinblick auf Fenster anschaust, dann checke, in welche Himmelsrichtung das Fenster geht. Denn wenn Du Dir morgens einen Drehort anschaust, wo Du am Nachmittag filmen möchtest, wird das Licht dann anders sein. Das beeinflusst natürlich auch Deine Positionen in der Location. 

ACHTUNG: Teste den Ton, wenn Du in der Nähe des Fensters Sprache aufnimmst. Es kann sein, dass der Ton hallt, weil das Fenster ein kleines Echo erzeugt.

Heidrun Köhlert Portrait seitliches Tageslicht
Heidrun Köhltert mit Fensterlicht von vorn

Licht von der Seite erzeugt markante Schatten.

Fensterlicht von vorn leuchtet das Gesicht gleichmäßig aus und schmeichelt dem Gesicht wie ein Weichzeichner.

Tageslicht außen –  Unser Tipp: Torbögen, Eingänge, Brücken und Bäume 

Auch wenn es kaum zu glauben ist: Bei Sonnenlicht zu filmen kann zu einer echten Herausforderung werden. Denn dann gibt es starke Kontraste zwischen Licht und Schatten, die Du mit Deiner Kamera ausgleichen musst.  Und Sonnenlicht von oben erzeugt unvorteilhafte Schlagschatten.

Tipp
So nutzt Du das Tageslicht außen optimal bei Sonnenschein:

Suche Dir Torbögen, Eingänge, Brücken oder Bäume –  sie bieten Schutz vor dem Licht von oben. In diesen Locations ist das Licht „gezwungen“ von vorn zu kommen (von oben ist der Weg versperrt), und das leuchtet Dein Motiv vorteilhaft aus. Wenn Deine Location keine Torbögen o.ä. bietet, filme am Morgen oder abends, wenn die Sonne tiefer steht.

Heidrun im Torbogen
Heidrun Köhlert Sonnenlicht von oben

Heidrun Köhlert Tageslicht im Torbogen

Sonnenlicht von oben erzeugt Schlagschatten im Gesicht und starke Kontraste.

Dasselbe Motiv. Heidrun Köhlert ist nur einen Schritt zurück getreten – unter den Torbogen (siehe oben). Das Licht von vorn schmeichelt dem Gesicht. Das Foto ist unbearbeitet!

Wie Du die Helligkeit Deiner Smartphone-Film-Motive einfach einstellen kannst

Film-Motiv zu hell oder zu dunkel?

Wir zeigen Dir, wie Du die Helligkeit Deiner Film-Motive einfach einstellen kannst:

Es gibt Situationen, in denen die Automatik Deiner Smartphone-Kamera nicht ausreicht, um zu viel oder zu wenig Licht auszugleichen. Filmapps wie MoviePro oder FilMiC Pro bieten Dir dann professionelle Belichtungseinstellungen. Keine Lust auf anspruchsvolle Film-Apps? Dann ist dieser Tipp genau das Richtige für Dich: Für Einsteiger, die mit einem iPhone arbeiten, gibt es eine ganz einfache und schnelle Möglichkeit, die Helligkeit schon beim Filmen zu regulieren. (Natürlich kannst Du die Helligkeit auch noch im Schnitt ändern. Aber Achtung. Was einmal total überbelichtet, also komplett Weiß ist, kann auch das beste Schnittprogramm nicht retten!)

iPhone-Kamera-App nutzen

Starte Deine Video-Aufzeichnung und tippe an der Stelle auf Dein Bild, die die Kamera scharf stellen soll. Dort erscheint ein helles Viereck und daneben eine Sonne. Sie zeigt Dir an, dass die Helligkeitseinstellung aktiv ist. Wenn Du jetzt auf dem Screen nach oben wischt, wird das Bild heller – und nach unten dunkler.

Helligkeit einstellen
Mikrofon mit Windschutz

5 Tipps, wie Du für eine gute Tonqualität sorgst



Ein Beitrag von Karin Steinhage

  • mit einem Marken-Mikrofon arbeiten
  • auf einen optimalen Abstand zwischen Mikrofon und dem Mund des Sprechenden achten. (Ein zu großer Abstand macht den Ton zu leise, ein zu naher Abstand kann zu Verzerrungen führen, siehe oben.)
  • auf technisch einwandfreie Verbindungen zwischen Mikrofon und Smartphone achten (z.B. >>TRRS/TRS-Stecker)
  • den Ton beim Aufzeichnen pegeln (die meisten Smartphones benötigen hierfür eine Film-App, wie z.B. MoviePro oder FilMic Pro)
  • Arbeite im Freien mit einem Windschutz auf dem Mikrofon (wie z.B. im Bild oben), damit Dir die Windgeräusche nicht den Ton verderben

Warum externe Mikrofone in der Regel einen besseren Ton aufnehmen als interne

Ein Beitrag von Karin Steinhage

Sprache und Wellenlänge

Die in Smartphones eingebauten Mikrophone sind winzig. Ihre Membranen messen gerade mal 1-2 mm. Wenn man eine Stimme aufnehmen möchte, bekommt man es mit Wellenlängen von 1-2 Metern zu tun. Entsprechend wenig bleibt von der Sound-Info übrig, wenn sie auf das Smartphone-Mikro trifft. Das heißt schon mal generell:  Je größer das verwendete Mikrofon ist, desto besser fällt der aufgezeichnete Sound aus.

zeigt das rückwärtige interne Mikrofon beim iPhone SE

Lautstärke und Schalldruck

Eine 1-2mm-Membran, wie sie meist in Smartphone verbaut ist, kann nur sehr wenig Schalldruck, also Lautstärke, vertragen. Deswegen verursachen laute Signale leicht Tonverzerrungen.
Externe Mikrofone sind größer als interne und damit auch die Membran. Je größer die Membran ist, desto mehr Lautstärke kann sie ohne Verzerrungen vertragen.

Töne und digitale Wandlung

Jedes Mikrofon braucht nach der Umwandlung von der Membran-Schwingung in digitale Signale eine Datenverarbeitung. Diese gleicht Unzulänglichkeiten in der Schallwandlung aus. Je besser die Datenverarbeitung ausfallen soll, desto mehr Platz benötigt die Technik. Externe Mikrofone bieten hierfür mehr Platz.

externe Mikrofone unterschiedlicher Größe

Externe Mikrofone für Smartphones im Bild von oben nach unten

– SENNHEISER Handmic digital mit Lightning-Anschluss – hochwertiges Handmikrofon, speziell für mobile Geräte konzipiert (cica 250 Euro)
BOYA BY-MM1 Kondensatormikrofon, ein einfaches und preisgünstiges Mikrofon mit Nierencharasteristik (circa 30 Euro)
EDUTIGE EIM-001 Omnidirektionales Kondensator Mikrofon für Smartphone und Tablet, sehr gut geeignet für Sprachaufnahmen (circa 50 Euro)

Keine Regeln ohne Ausnahmen: Manchmal schneiden interne Mikrofone auch besser ab als externe

Ich selber habe die Erfahrung nicht gemacht, aber solche Kommentare bei Produktbewertungen gefunden. Natürlich kommt es immer darauf an, welches Ziel Du mit dem Einsatz des Mikrofons verfolgst. Ob Du beispielsweise Interviews oder Vlogs aufnehmen, Stimmungen einfangen oder Musik aufzeichnen möchtest etc.. Und es spielt eine Rolle, mit welchem Smartphone und welcher App Du arbeitest und wie viel Budget Dir zur Verfügung steht. Gehe davon aus, dass Du einiges ausprobieren wirst, bis Du für Deinen Zweck das beste Equipment gefunden hast.

EINFACH FILMEN mit dem Smartphone

Wie die Idee entstand

Aus Sicht von Karin Steinhage

Eigentlich waren wir Konkurrentinnen…

… beide Filmproduzentinnen in Hamburg und beide mit einem redaktionellem Schwerpunkt Medizin – ich zusätzlich noch mit eigener Contentmarketing-Agentur. Aber nachdem wir uns ein paar Mal auf Fortbildungs-Veranstaltungen getroffen und miteinander geredet hatten, war Heidrun mir sehr sympathisch und ich nahm mir vor, den Kontakt zu ihr zu halten. Und vielleicht gab es ja Bereiche, in denen wir uns gegenseitig unterstützen konnten. Ein erster Anlauf, ein nettes Mittagessen in der altehrwürdigen Deichtorstraße, verlief allerdings im Sande. Wir ahnten damals nicht, dass wir beide eine Leidenschaft pflegten, die uns Jahre später zusammenbringen würde.

Wissen weitergeben aus Leidenschaft

Mit der Filmakademie in Ludwigsburg hatte es zu Beginn der 2000er Jahre angefangen und mich dann nicht mehr losgelassen: die Freude daran, meine Film-Erfahrungen weiterzugeben. Also arbeitete ich bald an einem eigenen Workshop-Konzept und unterrichtete beispielsweise Startups darin, wie sie mit einfachen Mitteln Foundraising-Filme produzieren konnten. Als ich Heidrun dann wieder traf, war ich gerade auf der Suche nach einer Rakete, die meiner Schulungsidee ordentlich Schubkraft verleihen konnte. Und gemeinsam kamen wir dann darauf.

Zündstoff Smartphone

Eigentlich begann alles mit Ärger. Wir ärgerten uns darüber, dass immer mehr Billgproduzenten wie die Pilze aus dem Boden schossen. Und darüber, dass Amateure sich nun für große Filmer hielten, nur weil Smartphones ihnen weitestgehend das Nachdenken über Filmtechnik abnahmen. Dabei war Filmen doch viel mehr!

Und da war er, der zündende Gedanke. Was wäre, wenn wir gerade dieses MEHR vermitteln würden? Wenn wir Menschen, die ihr Smartphone gern zum Filmemachen nutzen wollen, mit unserem Know-how helfen könnten, dies professioneller zu tun? Wir waren Feuer und Flamme. Es stellte sich heraus, dass auch Heidrun schon vor längerer Zeit angefangen hatte, ihr Wissen in Seminaren weiterzugeben. Und es brachte ihr genauso viel Spaß wie mir. Also machten wir uns an die Arbeit.

Die EINFACH FILMEN Idee wird geboren und nimmt sofort Fahrt auf

Wir waren noch mitten drin in der Entwicklung eines Basis-Workshops, als das Telefon klingelte. Die Anruferin war eine Kundin von Heidrun von der Asklepios-Klinik Barmbek. Sie fragte, ob Heidrun ein Seminar für Pflegekräfte geben könne, in dem diese lernen, kurze Filme für den Instagram-Account der Klinik zu machen.
Besser hätte es nicht kommen können!
Wir waren elektrisiert. Nichts spornt so an, wie ein reales Projekt. Drei Wochen später, Ende Januar 2018, fand die Schulung in Barmbek statt – mit großem Erfolg. Und uns wurde klar: Wir hatten aufs richtige Pferd gesetzt.

P.S.

Wir haben diese beiden Beiträge völlig unabhängig voneinander geschrieben – das war die Vereinbarung bei diesem Doppelpack. Großes Indianerehrenwort!

EINFACH FILMEN mit dem Smartphone 

Wie eine Idee zwei Wettbewerberinnen zum Team machte 

Aus Sicht von Heidrun Köhlert 

Über den Beginn unserer Zusammenarbeit 

Karin und ich sind uns immer mal wieder über den Weg gelaufen. Aber außer einem Mittagessen beim kleinsten Spanier Hamburgs und einem ziemlich unkonkreten „Wir müssten mal…“ ist nichts passiert. Es haben schlicht Themen gefehlt, wo wir uns beide hätten einbringen können, ohne in Konkurrenz zu geraten. Denn beide sind wir Journalistinnen und Filmemacherinnen. Zu dem Zeitpunkt habe ich außerdem als Produzentin mit meiner Firma Gesundheitsreportagen für das Fernsehen realisiertNebenbei unterrichtete ich an der Hanseatischen Akademie für Marketing und Medien das Fach „Dokumentarfilm“.  

10 Jahre später 

Doch der Zufall wollte es, dass wir uns wieder trafen. Und dann haben wir uns einfach mal zum Kaffee getroffen. Wir kamen ins Gespräch, denn uns beiden war aufgefallen, dass immer mehr Unternehmen Mitarbeiter mit dem Smartphone filmen lassen – sei es Messeevents, howto-Videos und Szenen aus dem Büroalltag für die HR-Abteilung. Diese Videos sind manchmal zwar nicht wirklich gelungen, aber immerhin selbst gemacht. Und plötzlich war der Gedanke da: „Wir müssten mal … ein Seminar zum Filmen mit dem Smartphone anbieten“.  

… Und dann wurden wir mit unserer Schulungs-Idee quasi links überholt 

Parallel zum Gedankenaustausch kam ein Anruf der Asklepios Klinik Barmbek. Die Klinik hatte, um ihre Arbeitgebermarke zu stärken, einen Instagram-Account eingerichtetPflegekräfte sollten hier künftig Filme und Fotos posten. Ob wir sie schulen könnten? Das war unsere erste gemeinsame Inhouse-Schulung: Mit Pflegekräften, die bereits eine Frühschicht hinter sich hatten, seit 6 Uhr im Job, eigentlich eher müde. Und dann hat bei allen die Kreativität gezündet. Jeder war wieder hellwach und präsentierte am Ende der Schulung super Ideen und berührende Filme. Wir waren echt stolz! Und das Feedback der Teilnehmer: Es war so, als würdet Ihr das schon seit Jahren zusammen machen. Das Gefühl hatte ich übrigens auch.   

Was unsere Zusammenarbeit so besonders macht?

Wir sind ein Team mit einem besonderen Spirit: Wir sind offen miteinander und haben die Fähigkeit, uns gegenseitig auf beste und tragfähige Ideen zu bringen. Konkurrenzgedanken? Weit gefehlt: Als Team funktionieren wir gut und ergänzen uns in den Trainings. Wettbewerb? Nur wenn es darum geht, unseren Teilnehmern wirklich alles zu geben!

 

Video-Impressionen: EINFACH FILMEN mit dem Smartphone – Powerworkshop

Schau Dir Video-Impressionen von einem unserer Powerworkshops im Werkheim Hamburg an. Du wirst sehen: Wir sorgen dafür, dass unsere Workshop-Teilnehmer sehr schnell mit dem Filmen und Schneiden anfangen. Darauf ist unsere Methode ausgelegt. Mehr dazu liest Du >> hier.

Wenn Du mitmachen möchtest, kannst Du Dich >> hier über Eventbrite anmelden. Wenn Du Fragen hast, sende uns einfach eine Mail an info@einfach-filmen.de oder ruf Heidrun Köhlert an unter: 0171 3827277‬.

Du bist Dir noch nicht sicher?

Kein Problem. Wir bieten kostenlose Webinare an, in denen wir Videobascis und alltagstaugliche Tipps für Einsteiger vermitteln. Und Du lernst uns und unsere Arbeitsweise dabei besser kennen. Abonniere unseren Newsletter (Sidebar rechts), der 4-5 Mal im Jahr erscheint und bleibe über alle EINFACH FILMEN Events informiert.